Gewaltbewusste Pädagogik im Kinder- und Schülerladen (2-tägig)

Ein Praxismodell

Die besten Chancen für Entwicklung und Bildung haben Kinder dann, wenn sie sich sicher fühlen. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für das Leben in einer Gemeinschaft gehört es, Unterschiedlichkeiten und Grenzen anderer zu kennen und zu respektieren.

"Gewaltbewusste Pädagogik" ist ein Praxismodell, um Grenzen zum Schutz der Persönlichkeit kindgerecht zu formulieren und zu vermitteln. Es zeigt auf, wie Erwachsene angemessen eingreifen können, wenn diese Grenzen verletzt werden.

Dazu müssen theoretische und praktische Fragen geklärt werden.

Die wichtigsten sind:

  • Welche Grenzen sind unbedingt zu achten?
  • Wie sind solche Grenzen zu vermitteln?
  • Was gehört zu einer aussichtsreichen Prävention?
  • Wann muss und wie kann eingegriffen werden, um Kinder vor Verletzungen gleich welcher Art zu schützen?
  • Wie können zugleich die Bedürfnisse derer angemessen berücksichtigt werden, die durch das Eingreifen in ihrem Tun eingeschränkt werden?

Die "Gewaltbewusste Pädagogik" wurde entwickelt aus Fort- und Weiterbildungen zu geschlechtsbewusster Pädagogik, kulturbewusster Pädagogik, Sexualpädagogik und zum Umgang mit Gewalt im Kita - Bereich. Sie kann als eine Grundlage für die Entwicklung von pädagogischen Konzeptionen und von Qualitätsstandards dienen.

Leitung

Gernot Krieger
Diplompädagoge, Fortbildner und Multiplikator des Berliner Bildungsprogramms

Termin

  • Donnerstag, 19.09.2019
  • Freitag, 20.09.2019
jeweils von 09:00 bis 16:00 Uhr

Ort

DaKS, Crellestr. 19/20 (2. Hof, 1. OG), 10827 Berlin

Kosten

50€ pro Person für Läden, die am Beratungsfonds beteiligt sind
150€ pro Person für DaKS-Mitglieder ohne Beratungsvertrag